Beim versäubern der Fassung nach dem Fassen ist Vorsicht immer äuserstes Gebot.
Ist es ein Stein vom Kunden,kann man gleich anfangen laut zu weinen.
Ist der Stein Teil einer künstlerischen Kreation,kann man sagen ."Das muss so sein,es gehört dazu!"
Im übrigen expandiert nun die Goldschmiederei über die Fasserei hin zur jahrtausende alten Kunst der Steineschleiferei.
Die beleidigte Stelle ,je nach Beschädigungsgrad mit von fein bis allerfeinstem Schmirgelpapier ausgiebig beschmirgeln.
Nicht mehr kaputtmachen als es schon ist.
Im Anschluss das Silberputztuch von Hagerty auf den sauberen Tisch legen.
Ein wenig Cer-Pulver auf eine Fläche von ungefähr 3Quadratcentimeter des Tuches verteilen und dann den Stein befeuchtet oder angespuckt
nun an seinen feinst geschmirgelten Stellen wie wild

darauf hin und her zu wetzen.
Cer-Staub nicht einatmen,darum befeuchten.
Das Tuch kann auch ganz nass sein.Mir persönlich spritzts dann aber zu viel.
Bei einem Cabochon dieses Härtegrades funktioniert das eigentlich recht gut.
Grüsse
Ewald