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BeitragVerfasst: 04.05.2017, 14:19 
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Platinschmuck
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Genau, also meine "privaten" sind verbödet, damit man keinen grünen Finger kriegt.

Die Muster, neenee, die machen die Leute schon selber rein, mit Ausnahme vom Torsionssternmuster, da hab ich fertig aufgesägtes Material, das will aber keiner, und Hochkantwellen, da muss man nur Ring machen und auf Größe schmieden.
Die Muster vom Bild machen die Leute schon selber rein.
Das linke ist positiv, also schmieden, das rechte mit den Karos ein Negativmuster, also durch mehrere Schichten feilen und plan schmieden. ("feil mal auf der Oberfläche Rillen rein")- vorgemacht...naja...
Beide werden gerne gemacht.


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Verfasst: 04.05.2017, 14:19 


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BeitragVerfasst: 04.05.2017, 23:02 
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Hochkantwellen?
klar ist der linke gemeint, aber was meint das bzw. was ist da außer tordieren noch gemacht?
hatte das ja erst einmal und mit Klienten gemacht, da haben sie mit Blechen walzen, Barren schweißen, tordieren, spreizen, nachlöten (nur das ich) und gravieren 2 Tage gebraucht
allerdings ohne zeitraubendes schmieden/hämmern: Barren mit der vierkantwalze und Ringe mit der Ringwalze

Handschellen hab ich auch mal graviert und die sahen den hier gezeigten sehr ähnlich (Foto der noch vorhandenen Vorlage kann ich mir da sparen)


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BeitragVerfasst: 05.05.2017, 01:48 
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Platinschmuck
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Nein, der linke ist nicht gemeint, der ist tordiert, Dellen reingeklopft und abgefeilt.
Hochkantwellen mein ich das Material eben mit einer Streifenseite nach oben, aber nicht so fade gerade und auch nicht im Kreis rum tordiert sondern quasi mal bisschen rechts, bischen links gedreht so dass es bisschen lebendig aussieht. Hab da kein Bild.
Das Material bereite ich ja so weit vor, dass es ab dem Punkt losgeht wo es interessant wird, also man lötet es zu einem kleinen, dicken Ring, der dann gefeilt und geschmiedet wird. Das ist genau der Schritt, wo der Teilnehmer seine persönliche Gestaltung eben einbringt und der Sache seine Handschrift gibt. Ich finde es halt wirtschaftlicher, den Rest selber zu machen, +- 40 Euro plus ca. 20,- Kursgebühr soll doch ausreichen. Da muss man doch die Zeitkosten nicht auch noch in die Höhe treiben. Für das bisschen Silber und Kupfer.
Mit dem ganzen handwerklichen Gedöns, wenn das einer will, muss der halt in den mehrabendlichen Goldschmiedekurs kommen und etwas Zeit mitbringen. Wir haben da auch schon mal selber geschweißt, also ich hab einen vorgeschweißt und die Leute haben sich dann die Module bei H. gekauft. "Immerhin haben wir das mal gesehen, aber machen wollen wir das nicht selber, vielen Dank."

Das ist aber aus vorbereitetem Material entstanden: https://silberschmuckkurse.de/img/woche ... _gross.jpg Die Teilnehmerin schrieb, dass sofort Kolleginnen ihr den Ring abkaufen wollten.
Die Ohrstecker hat sie aus den Resten gemacht, die für die Fassung rausgefallen sind.


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BeitragVerfasst: 05.05.2017, 08:53 
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ahja, jetzt ist klar


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BeitragVerfasst: 05.05.2017, 19:15 
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Goldcent
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@Tilo: Bei der "Freihandgravur" war ich ziemlich überrascht wie gut das funktioniert. Liegt aber auch an Deiner hilfreichen Beratung die richtige Maschine zu kaufen,nochmalDankdafür

Bei den MG Kursenbin ich ja auch noch am optimieren. Langsam vermisse ich eine Walze echt akut...
Bei mir ist einer der recht langwierigen Schritte auch immer das Tordierte Modul wieder für das Spalten vorzubereiten. Beim Hämmern muss man da immer schauen, dass sich das Material nicht übereinander faltet. Da feile ich dann immer wieder die Flanken frei.Ist das beim Walzen kein Problem? Sprich direktdas trodierte Modul durch die Walze und dazwischen nix wegzufeilen?

@ElKratzbürscht: Den Stein hat die Teilnehmerin selbst gesetzt?


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BeitragVerfasst: 05.05.2017, 20:08 
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nur bei sehr großen Ringen wird die Gravur in die Breite gezerrt
da mache ich im Zweifel 2 Nachziehvorlagen: eine normalproportionale für den Damenring und eine um ein paar % verkürzte für den Herrenring
(kannst ja mal testweise eine Quadratvorlage in sehr verschiedengroße Ringe gravieren, um den Effekt zu sehen)

da die Walzen keinen reinen Vierkant walzen, sondern einen Vierkant mit gebrochenen Kanten (übertrieben: Achtkant), habe ich da nichts gefeilt beim Walzen
aber: Walzen, die mokumebarrengeeignete große Rillen haben, sind durchaus eher selten bzw groß und teuer (und schwer)
ich habe 2 Drahtwalzen im Gebrauch: die kleinere, deren größte Rille für meine meine gängigen Drahtbarren geeignet ist, wenn man sie recht weit aufschraubt, kann vernünftig bis runter zu 1,1x1,1 und hat dann noch 2 Rillen für die Ziehspitze anwalzen noch bis unter -,7 x-,7 (funzt nur auf kurz Länge bis der Draht umklappt, auch vierkant würde ich für die Dimension ziehen und nicht walzen)

und eine, die eine größere Anfangsrille hat, dafür aber lange nicht so klein kann und man Ziehspitzen anfeilen müßte
(hab ich seit dem mokumekurs nicht mehr benutzt)

sinnvoller wäre es, nur eine zu haben und die andere zu verkaufen
Gedanke wäre, die 2.größte Rille der kleinen Walze deutlich größer als die größte zu drehen, auch wenn dann die 2. Rille entfällt und die 3. dann etwas heikler wird bzgl. Rillen reinwalzen
aber: die Rollen sind gehärtet und werden sich wohl kaum mal eben drehen lassen


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