Hey Marco,
es gibt zwei Arten von Motoren wie wir in der Regel verwenden. Dabei unterscheiden man Grundsätzlich zwischen...
Hängebohrmotoren
und
Micromotoren
(beiden Geräte sind nur Beispiele, es gibt huntere von Modellen in fast allen Preislagen)
Hängebohrmotoren, bestehen immer aus einem großen und starken Spulenmotor und einer flexiblen Welle und einem Handstück. Er arbeitet mit einer relativ niedrigen Drehzahl, und hat und sehr viel Kraft, auch bei niedriger Drehzahl. Sprich, man kann auch sehr langsam Drehen und hat trotzdem sehr viel Kraft, ohne das der Böhrer stecken bleibt. Man kann also förmlich den Bohrer durch das Werkstück drücken.
Micromotoren, sind immer sehr viel handlicher, bestehen aus einem Gerät, an welcher man die Drehzahl einstellen und und einem Handstück mit dem eigentlich Motor. Verbunden mit einem Kabel. Die Micromotoren arbeiten immer mit einer wesentlich höhernen Drehzahl. 30.000 - 40.000 U/Min. sind nicht selten. Sie entwickeln ihre Kraft nur aus der Drehgeschwindigkeit. Sie lassen sich wesentlich besser in der Hand halten und ist nur wenig kraftaufwändig. Jedoch neigen Bohrer und Fräser sehr schnell zum Überhitzen, was dessen Ausglühen und damit ihre Zerstörung bedeutet. Im niedrigen Drehzahlbereich haben sie nur wenig Kraft und bleiben gerne mal stecken. Ist aber halb so wild wie es klingt.
Was einem nun lieber ist, schnell und handlich oder langsam und kraftvoll, muss jeder selber für sich entscheiden. Ich selber habe beides. Nutze aber meist nur den Hängebohrmotor.
Für deine Zwecke, sollte ein solcher Micromotor ersteinmal ausreichen. Du wirst schon sehen, ob Du damit klar kommst. Die ganzen Aufsätze die ich da sehen kann, sind schön anzuschauen, das war es dann aber auch. Nichts davon würde ich ernsthaft verwenden. Vielleicht macht es Sinn, das du ein Gerät nimmst, welches einen ähnlichen Preis hat, aber nicht diesen schnick schnack. Das Gerät selber kann dabei nur Gewinnen.
Grüße
goOse