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BeitragVerfasst: 16.10.2010, 17:27 
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Registriert: 11.10.2010, 17:17
Beiträge: 3
Hallo,

Bin ganz neu hier im Forum und hätte einige Fragen zur Ausbildung zum Goldschmied.

Nach langer Überlegung hab ich mich nun dafür entschieden nach meinem Abitur in 2011 eine Ausbildung zum Goldschmied beginnen zu wollen. Doch da liegt auch schon das Problem.
Bis jetzt habe ich nur wenige Ausbildungsangebote in der JOBBÖRSE der Arbeitsagentur gefunden.
Wo kann ich noch nachschauen?
Worauf muss ich bei Ausbildungsangeboten achten?
Macht es Sinn Goldschmiedebetriebe anzuschreiben (per E-mail z.B.)? Habe bereits mehrfach gelesen das nur sehr wenige Betriebe überhaupt ausbilden.
Wie weit im Voraus sollte man sich bewerben?
Was für Voraussetzungen muss ich (auf jeden Fall) mitbringen?
Wie sieht der Berufsschulteil aus?

Schonmal vielen Dank im Voraus an alle die mir antworten :)
LG Bechen


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Verfasst: 16.10.2010, 17:27 


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BeitragVerfasst: 16.10.2010, 19:33 
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Goldfeilung
Goldfeilung

Registriert: 10.09.2010, 16:12
Beiträge: 126
hallo bechen
Also grundsätzlich kann ich Dir zur Ausbildung in Deutschland nicht weiter helfen, da ich selber in der Schweiz arbeite.
Ich bilde selber auch Lernende aus. Deshalb einfach mal ein grundsätzlicher Tipp:
Ich schaue bei einer Bewerbung in einem so kreativen Beruf wie dem unsrigen darauf, dass die Bewerbung schön gestaltet ist, mehr halt als eine Bewerbung bei einem x-beliebigen Beruf, dass vieleich eine Zeichnung oder einige Skizzen beigelegt sind, einfach dass man aus der Bewerbung heraus sieht, dass der/die Bewerber/In wirklich DIESEN Beruf lernen möchte und nicht die genau gleiche Bewerbung in die Metzgerei, den Supermarkt und ins Krankenhaus gesendet hat. Für mich kommen Fantasielose Bewerbungen gar nicht erst in Frage.
Also, lass Deine Kreativität walten! Viel Glück!
lg
pierresuisse


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BeitragVerfasst: 17.10.2010, 08:48 
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Goldcent
Goldcent
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Registriert: 30.12.2008, 14:18
Beiträge: 228
Wohnort: Oberösterreich, Ried im Innkreis
:kleeblatt:
Guten Morgen Bechen,

wenn du hier im Forum nach älteren Beiträgen ausschau hälst, wirst du schon einiges an Info finden.
Auch das gehört dazu wenn man eine Ausbildung machen möchte, Eigeniniziative, Ergeiz und Interesse zeigen.
Ansonsten könnte ein falsches Bild rüberkommen!
Zu deinen Fragen,
-Wei mein Kollege schon gesagt hat, eine gut gestaltete Bewerbung, mann muß erkennen das dich der Beruf wirklich
interessiert, das du Kreativ sein kannst (nicht übertreiben), es sollte nicht der/die Künstler/in überhand ergreifen.
Die meisten Kollegen wollen Kreative und arbeitende Goldscmiede ausbilden, keine träumenden Künstler, dafür gibt es die
Schulen (zumindest einige davon).
-e-mail? Nein Danke, zumindest würde ich es so sehen! Es muß schon eine Bewerbung sein! Mein Rat, Telefonbuch (auch
online), alle Goldschmiede in der Gegend wo du bereit wärst eine Ausbildung zu machen heraussuchen, anrufen oder noch
besser persönlich hinghen, fragen ob der Betrieb ausbildet und evtl. wann wieder Sie/Er wieder einen Lehrling einstelle würde.
Fragen ob die Mölichkeit besteht Probe zu arbeiten! Das mußt du von selbst vorschlagen, so sieht man das Intetresse da ist.
Deine schriftliche Bewerbung schon in der Tasche dabei haben und nicht erst nachsenden, (vorbereitet sein!)
Auf keinen Fall alles aus der Nase ziehen lassen wenn es zu einer Unterhaltung kommt.
Die Vorzüge erläutern die der Ausbildungsbetrieb hätte wenn er sich für dich entscheiden würde (aber keine die du nciht
einhalten kannst oder willst).
-Zitiere "Habe bereits mehrfach gelesen das nur sehr wenige Betriebe überhaupt ausbilden".
Die wenigsten Goldschmiedebetriebe wenden sich an das Arbeitsamt oder machen die Suche öffentlich!
-Um so früher du anfängst dich zu bewerben, um so grösser sind deine Chancen etwas zu bekommen!
-Die Voraussetzungen sind (wennes nach mir ginge), Kreativität, Handwerkliches Geschick, Geduld, freundliches
Auftreten, "Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit, gepflegtes Äusseres (heute leider nicht mehr selbstverständlich), Offenheit und
Flexibilität. Ich denke wenn Du einige dieser Anforderungen hast, könnte es klappen.
-Berufsschule ist unterschiedlich, je nach dem in welcher Region du die Ausbildung machen wirst.
Damit meien ich, es gibt Berufschulen zu denen man ein mal die Woche muß und zwei bis drei mal im Jahr für eine Woche,
aber auch Schulen an denen man in Block unterrichtet wird, zwei bis drei Wochen am Stück.
Materie ist, Theorie und oft auch Praxis in Techniken die nur noch wenig in Betrieben angewand werden.
Theorie wird sein: Mathematik (sehr wichtig), Technologie (Fachkunde), Edelsteinkunde, Kunstgeschichte, Englisch (nicht
immer Pflicht für die jenigen die schon Abitur haben) , Chemie, Deutsch (ist wenn ich nicht irre Pflicht).
In der Praxis ist es unterschiedlich, je nach Schule und Lehrer.

So! Hoffe das diese Informationen dir weiterhelfen!

Alles Gute und viel Erfolg!

Lieben Gruß Rossano



PS: Handy immer ausschalten bei einer Vorstellung ;D
Wo suchst du eigentlich?


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BeitragVerfasst: 17.10.2010, 15:31 
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Goldfeilung
Goldfeilung

Registriert: 10.09.2010, 16:12
Beiträge: 126
Nochmals hallo
Was ich noch nachreichen möchte: Informiere Dich über den Betrieb bei dem Du Dich vorstellst. Homepage, Inserate, Schaufenster, etc. Mir macht es einen guten Eindruck, wenn der/die Bewerber/In bereits einiges über mein Geschäft weiss, Spezialitäten, u.s.w., das zeigt mir, dass die Person sich intensiv damit befasst.
Und was rossano gesagt hat kann ich nur unterstützen: KEINE BEWERBUNG PER EMAIL!!! Am besten sogar einen Teil handschriftlich.
Alles Gute
pierresuisse


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BeitragVerfasst: 18.10.2010, 01:03 
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Goldkorn
Goldkorn
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Registriert: 23.06.2008, 15:32
Beiträge: 188
Ich würde mal den Anzeigenteil in der GZ im Auge behalten und/oder selbst eine Anzeige aufgeben.Viel läuft auch über hören-sagen, also rumtelefonieren,wer was weiß.


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BeitragVerfasst: 21.01.2011, 11:41 
Gast
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Hallo, hast Du Dir das wirklich überlegt? Warum ein Beruf mit schlechtem Verdienst? Ich habe das nach dem Abitur auch gelernt und es bereut. Du solltest studieren. Ein geschickter Handwerker ist u.U. auch ein guter Chrirurg.... Später umzusatteln ist schwer, man hat Jahre investiert. Und von Idealismus kann man nicht leben. Mein Fazit: Als Hobby ja, als Beruf nein.


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