Hallmarks: Was steht hinter den Punzierungen WTB, N25, 860 VI usw.? Wer hat diese hergestellt? Welcher Goldschmied hat 1720 das Meisterzeichen xy verwendet? Hier könnt Ihr Fragen rund um die Stempelungen eurer Schmuckstücke stellen oder zum Stempelgesetz / Punzierungsgesetz.
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20.06.2006, 08:07

goOse hat geschrieben:........mir perönlich würde es halt reichen wenn es rot wird :lach:


:top: ;D ;D ;D ;D

Wer´s aber ganz genau wissen will, sollte mal bei einer Scheideanstalt, die eine Röntgenfluoreszenzanalyse durchführen. Da gibts ja einige die damit werben, von wegen schnell und unkompliziert. Von Kosten sagen die zwar nix, aber fragen kost halt auch nix.

20.06.2006, 08:07

20.06.2006, 08:10

Meine Erfahrungen mit optischen Verfahren waren nicht so gut das ich mich darauf gerne verlassen würde.
Einschmelzen oder anbohren und chemisch analysieren ist sicherer.

20.06.2006, 12:53

Heinrich Butschal hat geschrieben:Hast Du aber nicht abgeschrieben - ätsch. Und ich weis es noch aus der Praxis und nicht aus dem Buch. :-)


:lach: Das sind eben die Unterschiede in unseren Berufsjahren. Ich kenne einiges nur aus der Theorie :)

Heinrich Butschal hat geschrieben:Mit dem Silbertestfläschchen und der roten Reaktion weist Du aber immer noch nicht ob du 600, 800 oder 925 stempeln darfst.


Das ist mir klar, es war auch mehr als Spass zu verstehen :lach:

Silber ist für mich nur ein Metall aus dem günstiger Schmuck hergestellt wird, oder für Sägeübungen herhalten muss. Zudem stapelt es sich auf dem Feinsilberkonto zu kleinen Bergen auf :)
(Das soll keine Abwertung von Silberwaren sein, aber bei mir spielt es bei der Anfertigung von Schmuckwaren nur eine untergeordnete Rolle)

Grüße
goOse

20.06.2006, 21:12

goOse hat geschrieben: :lach: Das sind eben die Unterschiede in unseren Berufsjahren. Ich kenne einiges nur aus der Theorie :)


Nachdem ich Deinen Avatar ohne Federn und Haaren gesehen habe habe ich angenommen das Du älter bist :-)

21.06.2006, 08:09

Heinrich Butschal hat geschrieben:Meine Erfahrungen mit optischen Verfahren waren nicht so gut das ich mich darauf gerne verlassen würde.
Einschmelzen oder anbohren und chemisch analysieren ist sicherer.


Ich seh´s ähnlich wie goOse, und wollte nur meinen Senf dazugeben. Ich dachte ich bin der Einzigste dem diese tollen Werbebriefchen ins Haus flattern :lach:

22.06.2006, 15:55

[offtopic]
Ok, es gehört hier nicht hin, aber ich muss das trotzdem kommentieren :D

Heinrich Butschal hat geschrieben:Nachdem ich Deinen Avatar ohne Federn und Haaren gesehen habe habe ich angenommen das Du älter bist :-)


Hehe - so so, nur weil mein Avatar also keine Federn hat und eine runzilige Haut besitz, hab ich gleich ne Glatze :lach: :lach: :lach: :top:

Nene, ich mit 15 in die Lehre gegangen, musste dann ein Jahr zum Bund und habe mit 23 Jahren den Meistertitel erworben. Heute bin ich 28 Jahre jung. Insofern kann man mir sicher Verzeihen, dass ich nicht alles mit soviel Berufserfahrung beantworten kann, wie andere hier. Ich gebe mir jedoch alle Mühe.
[/offtopic]

Hexer hat geschrieben: Ich dachte ich bin der Einzigste dem diese tollen Werbebriefchen ins Haus flattern


Wenn das mal nicht die einzigen Werbebriefe wären. Alleine die SKL ruft hier 3x pro Woche an und erklärt mich das ich ein Gewinner bin :lach: Langsam glaube ich selber dran :D

22.06.2006, 17:20

Ich freue mich über Deine Postings, weiter so. :-)

03.08.2006, 16:17

Hallo alle zusammen,

wenn ihr wirklich Silber prüfen lassen wollt, so denke ich, kann ich euch helfen. In Österreich sind wir spezialisiert auf die Prüfung von Edelmetallgegenständen und das zu moderaten Preisen. Zur Auswahl stehen die Prüfung auf dem Probierstein, wobei unsere Nadeln in 20/1000 Schritten abgestuft sind, die Röntgenfluoreszenzanalyse und natürlich auch die sicherlich genauesten, aber eben "zerstörenden" Methoden Kuppelation für Gold und potentiometrische Titration für Silber. Wenn ihr Interesse habt, meldet euch bitte per mail.

Zum Thema Silberprüfen auf dem Probierstein:
Neben der "roten" Prüfsäure gibt es ja auch noch andere Prüfsäuren; außerdem ist Rot nicht gleich Rot. Mit ein bisschen Erfahrung (20 Jahre Prüftätigkeit) kann man schon auch am Probierstein genauere Zuordnungen treffen und nicht nur von Silber oder Nicht-Silber sprechen.

Zum Thema Silberprüfen mit Röntgenfluoreszenz:
Gerade beim Silber ist die Röntgenfluoreszenzanalyse nicht immer die beste Methode, weil sich, abhängig vom Feingehalt, mehr oder weniger große Kristallite aus silberreichen und silberarmen Phasen bilden, sodass oft die Orientierung des Silbergegenstandes im Röntgenstrahl einen signifikanten Einbfluss auf das Ergebnis haben kann. Dazu braucht man eben auch die nötige Erfahrung und sichert sich immer durch eine Vergleichsanalyse ab.
Durch die regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen erhält man schließlich auch das nötige feedback über die Genauigkeit seiner Analysenmethoden.

Grüße aus der Steiermark

goldresearch

03.08.2006, 16:22

Ach ja, irgendetwas hat beim Login nicht geklappt! Daher unsere mail-Adresse:

laborschmuck@aon.at

Bedaure nochmals mein fehlgeschlagenes Login

und Grüße aus der Steiermark

goldresearch

03.08.2006, 16:54

Hallo goldresearch,

vielen lieben Dank für die super Auskunft. Aber hast haben Sie auch aktuelle Informationen über die Sachlage des zu Anfangs beschriebenen Sachverhalts?

Es ging um Schmuck, welcher laut Hersteller 950/Silber sein soll, jedoch nicht gestempelt wurde. Muss oder darf der Schmuck hier zulande ohne Stempel verkauft werden? Oder darf man Ihn unterbewerten und mit einen 925/935'er Stempel punzieren? Wenn man das Stempelgesetz genau nimmt, wäre eine Unterbewerung nicht rechtens, da der Feingehalt zum Stempel maximal 10 Teile abweichen darf. In diesem Fall würde der Feingehalt jedoch 15 Teile abweichen und somit wäre es ungesetzlich.

Ein Vertreter eines Prüflabors sollte die Frage wo besser beantworten können wie ein Goldschmied :D

Grüße
goOse
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