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 Betreff des Beitrags: Gold Ring Lapislazuli alt?
BeitragVerfasst: 26.01.2010, 22:29 
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Hallo Freunde des Schmucks.
Ich habe von meinem Großvater einen Ring gerbt und frage mich jetzt wie ich diesen Verkaufe.
Habe mit Netzt gesucht aber nichts ähnliches gefunden. Ich denke der Ring ist alt und kommt vieleicht aus der Türkei, da mein Großvater in den 50er öfter da war. Der Ring ist sehr schwer und 750 gestempelt. Das genaue Gewicht kann ich nicht sagen. Neben dem 750er Stempel sind noch zwei Punkte ähnlich **. Den Stein seht Ihr ja.
Frage mich jetzt ob ich den Ring rein über das Gewicht also den aktuellen Goldpreis verkaufen soll oder ob es sich lohnt ihn als Schmuckstück anzubieten und wenn dann wo.
Freue mich über Antworten.

grüße Florian
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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 26.01.2010, 22:29 


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 Betreff des Beitrags: Re: Gold Ring Lapislazuli alt?
BeitragVerfasst: 26.01.2010, 22:40 
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Registriert: 07.11.2006, 01:30
Beiträge: 864
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Hallo,

ich würde ihn in die 30-er Jahre einordnen. Der Stein scheint schön zu sein.

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Gruß, Ulrich

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 Betreff des Beitrags: Re: Gold Ring Lapislazuli alt?
BeitragVerfasst: 27.01.2010, 09:49 
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Beiträge: 2975
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Stilistisch hat der Ring absolut Anklänge an die 30er Jahre. Gerne greifen Goldschmiede auch ältere Muster und Formen auf, die sie dann auch später noch herstellen.
Es können also beide Recht haben. Ulrich mit den 30ern und Florian mit den 50ern.

Ich verkaufe Siegelringe und würde den Ring gerne als Muster haben, allerdings würde ich bei der derzeitigen Marktlage auch nicht über dem Goldwert bezahlen, der ist schon sehr hoch, derzeit.

_________________
von: Heinrich Butschal
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 Betreff des Beitrags: Re: Gold Ring Lapislazuli alt?
BeitragVerfasst: 09.02.2010, 22:30 
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hm? (nicht gleich wieder böse werden) und wenn is auch wurscht, weil ich bin dann mal weg ein paar Tage und meine Frau hält nix von Foren... ;(
ok nur mal so:

> für so ein Alter ist die Schiene und die Fassung an den Kanten u. Rand fast unbeschadet u. sehr gut beinander
> trotz dass er keine wirklich tiefen Macken/Kerben aufweißt, ist er -außen jedenfalls- bis auch in eher unzugängliche Ecken mit gleichmäßiger Struktur zerkratzt ???
>der Stein schaut blau aus ;) für sein Alter und einen Lapis, alle Achtung, ein bemerkenswert, außergewöhnlich guter Zustand. Keine kleinste Schramme an der Tafelkante, obwohl soviel Krazer am Material sind.
> die Wülste der Schultern sind auch sehr unbeschadet, keine Macken, nix, nur die gleiche Kratzstruktur u Fusseln.

Und das nach 80-60 Jahren???

Meine Meinung:

1. Er muss nicht unbedingt älter sein als ca. 35 Jahre und ist vl wenig getragen. Zumindest was den "Anlauf" betrifft.
2. In Kreisen die so pfleglich mit ihrem Schmuck umgehen, ist schon recht ungewöhnlich, das Enkel ihn verscherbeln. (ja, nix is unmöglich und heißt auch nix)
3. Hat er innen auf der gegenüberliegenden Seite der Punze -1.Bild- eine weitere "Markierung"(glaub ich zu erkennen) evtl. ein Beschauzeichen? ( die haben im deutschsprachigen Raum zB. Ö u. CH) Die Frage wäre, welches Zeichen sich da verbirgt, (gibt/gab es die in der Türkei der 30-50er Jahre?), wenn dort eine Punzierung ist? Das gäbe ja Auskunft über die Herkunft und das Alter. Wäre sehr interessant.
4. Alte Ringe und alte Lapislazuli schauen (meistens) anders aus, dieser ist "sehr gut erhalten"
5. 50% der Opa-Geschichten stimmen nicht
6. 750 aus der Türkei der 30ger Jahre?

Gut vl ist dieser sehr selten getragen... und lag sehr lange einer Kiste...
Das Angelaufene innen unter den Schultern u außern zw. den Wulsten... aber eine alleinige Altersklärung ist das nicht.

Mir gefällt er, er hat was, und ich würde ihn eher in der Verwandschaft weitergeben,als im Internet zu Geld machen.

Zitat:
Frage mich jetzt ob ich den Ring rein über das Gewicht also den aktuellen Goldpreis verkaufen soll oder ob es sich lohnt ihn als Schmuckstück anzubieten und wenn dann wo


Lieber Erbe, falls der Ring noch nicht verkauft ist, schreib mal was. Schön wäre die Beschreibung der Punzierungen... vl Foto, ein gutes Makro hast du ja, nimm noch eine Lupe dazu und wir sehn was. Ich kenne die Facon wo her und auch die Art der Punzierung (jedenfalls Ende 80 u.90ger), vl. hab ich da was für Dich...


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 Betreff des Beitrags: Re: Gold Ring Lapislazuli alt?
BeitragVerfasst: 10.02.2010, 09:56 
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würde sagen, daß das teil handarbeit ist, nicht gegossen (oder gar gepreßt)
weiterhin scheint er längere zeit mit nem trauring zusammen getragen worden sein(abnutzung unten seitlich und unterm stein, fingerseitig), was durchaus bei frauen häufiger ist, männer tragen solche ringe einzeln
zeitlich nicht einzuordnen, weil nahezu zeitloser klassiker


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 Betreff des Beitrags: Re: Gold Ring Lapislazuli alt?
BeitragVerfasst: 10.02.2010, 10:04 
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Goldschmiedemeister
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Stimmt, man sieht an Lötfugen das zumindest die Seitenteile angelötet sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gold Ring Lapislazuli alt?
BeitragVerfasst: 10.02.2010, 22:48 
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Silberkorn
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Registriert: 06.08.2008, 21:18
Beiträge: 56
Über das Alter kann man trefflich streiten - für einen Lapis ist recht viel Gold drumherum, daher tippe ich auch auf einen älteren Ring, als das Gold noch sehr viel günstiger war. Da das Design recht zeitlos ist, möchte ich empfehlen, den Ring vor einem Verkauf nachpolieren zu lassen und evtl. den Stein ebenso. Dann dürfte er schon ein paar Euro über dem reinen Materialwert bringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gold Ring Lapislazuli alt?
BeitragVerfasst: 11.02.2010, 09:34 
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Goldschmiedemeister
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Für ein paar Euro über dem Goldwert würde ich ihn auch in meine Musterkollektion an Siegelringen nehmen.

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