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BeitragVerfasst: 30.04.2016, 01:35 
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Registriert: 21.12.2014, 17:46
Beiträge: 1260
Wow, das finde ich beachtenswert mutig, Kinder an den Dreuel zu lassen. Wo sich manche Erwaschsene schon mit einer Proxxon Standbohrmaschine schwer tun. Ansonsten eine gute Idee, die sicher allen viel Spass gemacht hat. :gut: Die Rundösen habt ihr aber nicht zugelötet? Ich mein weil so ein 0,35 er Blechle schon schnell durch den Schlitz rausrutscht.
Ich würde überlegen, wenn man Feinsilberblech nimmt, ob man dann auch mit dickerem Material hinkommt? Weils einfach solider ausschaut.
Die Formen waren aus Acrylglas?

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Verfasst: 30.04.2016, 01:35 


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BeitragVerfasst: 30.04.2016, 07:34 
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Goldschmiedemeister
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Registriert: 05.12.2005, 22:39
Beiträge: 2524
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Ein schöner Bericht und eine tolle Idee. Zu Nachahmung empfohlen.

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von: Heinrich Butschal
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BeitragVerfasst: 30.04.2016, 07:59 
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Goldstaub
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Registriert: 26.08.2006, 17:41
Beiträge: 168
El Kratzbürscht hat geschrieben:
Wow, das finde ich beachtenswert mutig, Kinder an den Dreuel zu lassen. Wo sich manche Erwaschsene schon mit einer Proxxon Standbohrmaschine schwer tun...

Ja, das war erstaunlich. Aber die Kinder (und noch mehr die Eltern) waren danach immer stolz wie Bolle. Und ich auch, muss ich gestehen. ;)
Nur das erste Kind war ein Horror. Zappelig und unkonzentriert, und ich wollte mein Vorhaben schon fast bereuen. Aber danach lief es wirklich toll, auch wenn ich, wie gesagt, die ganze Zeit unter höchster Anspannung stand. Ich habe aber feststellen dürfen, dass man viele Kinder unterschätzt. Mit der notwendigen ernsthaften Unterweisung, verbunden mit Ermutigung und großem Vertrauen in ihre Fähigkeiten, können die Kleinen verblüffende Leistungen abrufen.

El Kratzbürscht hat geschrieben:
...Die Rundösen habt ihr aber nicht zugelötet? Ich mein weil so ein 0,35 er Blechle schon schnell durch den Schlitz rausrutscht.
...

Nein, mit Feuer wollte ich da nicht auch noch arbeiten. Deshalb habe ich darauf geachtet die Fugen möglichst dicht und mit Spannung zu schließen und habe auch auf den Umstand hingewiesen, dass man die eigentlich zulöten sollte.

El Kratzbürscht hat geschrieben:
...Die Formen waren aus Acrylglas?

Ich hatte mir damals einfach mit dem beholfen, was ich im Haus hatte. Aber für eine eventuelle Wiederholung der Aktion werde ich tatsächlich auf stabilere Matrizen zurückgreifen, weil die Kanten nach mehrfachem Gebrauch doch deutlich rund wurden.
Ich dachte ursprünglich eigentlich auch noch Alternternativen zu den Anhängern machen zu lassen, aber vor Ort hat es sich schnell auf dieses eine Verfahren fokusiert.

_________________
Gruß
Jürgen Schoner



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BeitragVerfasst: 30.04.2016, 15:43 
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Goldschatz
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Hallo Grubi,
es muss ein kräftiger Schraubstock sein, der zudem an einer stabilen Werkbank befestigt sein muss.
Da nicht jeder über ein so stabiles Equipment verfügt, habe ich eine weitere Variante entwickelt. Dazu braucht man, neben den im Beitrag beschriebenen Werkzeugen und Materialien an Stelle des Schraubstocks, einen kräftigen Fäustel und einen sehr stabilen Boden, möglichst ebenerdig und aus Stein.
Zur Zeit habe ich ein anderes wichtiges Projekt in Arbeit. Wenn ich Damit fertig bin, stelle ich den Beitrag hier ein. Wenn Du es aber eilig hast, schicke mir eine Mail an massow(at)emailkunst.de und ich schicke Dir eine Kopie vorab.
Freundliche Grüße
Edmund


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BeitragVerfasst: 30.04.2016, 16:03 
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Goldschatz
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Beiträge: 301
Hallo Jürgen,
das freut mich riesig, dass mein Beitrag eine so schöne Verwendung fand. Die Idee werde ich nach Möglichkeit bei einem unserer nächsten Schul- oder Standfeste mit Handwerksmöglichkeiten übernehmen.
Ich habe oft mit Kindern emailliert und kann Dir nur beipflichten, dass es immer ein zwei Zappelphillipe oder Clowns bei einer solchen Aktion gibt, dass der Rest der Kinder aber gewillt ist etwas zu schaffen. Und die Ergebnisse sind oft erstaunlich.





Bild


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BeitragVerfasst: 03.05.2016, 16:28 
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Goldschatz
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Registriert: 28.12.2005, 17:36
Beiträge: 301
Hier das Bild einer verstärkten Matrize. Auf eine gute, harte Spanplatte wurde ein 1,5 mm Hartalublech geklebt. Es müsste auch mit einer dünneren Platte aus Messing oder Edelstahl funzen. Kinsley (siehe vorherige Beiträge) empfiehlt in ihrem Buch ein etwas dickeres Stahl- bzw. Eisenblech. Ist aber nach meiner Meinung nicht unbedingt erforderlich, es sei denn, man will hunderte von gleichen Formen herstellen. Die gezeigte Platte hat einiges hinter sich, aber die Schnittkanten sind immer noch scharf.

Plexiglas ist als Matrize nicht das Gelbe vom Ei. Plexi ist zu spröde und reißt schnell. Besser ist ein zäh-harter Kunststoff. Meine Platten habe ich bei einer Firma für Leuchtreklamen gegen einen kleinen Obolus zur Kaffeekasse aus der Abfallkiste fischen dürfen.

Bild

Der angekündigte, nochmals vereinfachte Beitrag zum Pressformen folgt in den nächsten Tagen. Lässt sich leider als Word- oder PDF

Edmund


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