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BeitragVerfasst: 03.05.2011, 20:35 
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Hallo,

ich habe eine Frage an die Experten hier. Ich besitze seit 14 (!) Tagen einen Memoirering, WG750, rundherum mit Brillianten eingefaßt. Der Ring wurde für mich angefertigt, ich konnte vorher nur den leeren Ring-Rohling sehen und mir daher beim Kauf kein Bild von der fertigen Arbeit machen. Ich trage den Ring, wie man verantwortungsvoll Ringe trägt: Tagsüber bei der Büroarbeit, abends im Restaurant, darüber hinaus an der linken Hand. Ich trage ihn NICHT beim Bergsteigen, Radfahren, Gartenarbeiten. Dennoch ist bereits am ersten Tag ein Stein herausgefallen. Der Juwelier hat ihn natürlich wieder einfassen lassen. Auf Nachfrage - ich habe extra betont, daß mir die Fassung sehr fragil erscheint - hat er Stein und Bein geschworen, alle anderen würden bombenfest sitzen, dies sei eine fachmännische Arbeit und er hätte noch nie Reklamationen gehabt. Dennoch habe ich heute schon den zweiten Stein verloren und beim genaueren Untersuchen habe ich festgestellt, daß mindestens ein weiterer wackelt.

Ich habe versucht, so scharfe Fotos wie möglich zu machen und hoffe sehr, daß die Bilder aussagekräftig genug sind. Bitte versuchen Sie doch, die Qualität der Fassung zu beurteilen, um mir bei der Auseinandersetzung mit dem Juwelier zu helfen. Bitte sagen Sie mir doch darüber hinaus, was Sie als Abhilfe vorschlagen würden.

Wenn Sie Fragen haben, dann werde ich sie gerne beantworten.

Ich bedanke mich wirklich sehr im Vorraus,

Sabine



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Verfasst: 03.05.2011, 20:35 


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BeitragVerfasst: 04.05.2011, 07:58 
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Hallo Sabine,

Du bist nicht die Einzige der das passiert. Frauen, die erstmalig einen Memoirering tragen, haben öfters das Problem das Diamanten rausfallen oder zerbrechen. Alle schwören Stein und Bein das sie nichts ungewöhnliches damit angestellt hätten.
Auch meine Frau hatte sich zur Hochzeit einen Memoirering gewünscht und jedes Jahr in den ersten Jahren ein bis zwei Diamanten verloren oder zerbrochen.
Inzwischen hat sie den zweiten Ring mit größeren Diamanten, der eigentlich noch empfindlicher ist, Ihre Tragegewohnheiten geändert und verliert seit mehreren Jahren keine Diamanten mehr.

Wir sind bald 25 Jahre verheiratet und sie treibt keinen Sport mit dem Ring.

Natürlich könnte es auch sein das ausnahmsweise die Diamanten fehlerhaft oder unzureichend gefasst sind, aber das müsste ich am Ring und mit einer Lupe oder mit dem Mikroskop prüfen.
Naheliegender ist jedoch die genannte Vermutung, das Dir als Trägerin nicht bewusst ist welche Härte Deine Bewegungen z.B. bei Türen öffnen oder Beifall klatschen, haben können.

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von: Heinrich Butschal
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BeitragVerfasst: 04.05.2011, 09:01 
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Registriert: 03.05.2011, 20:03
Beiträge: 6
Hallo Herr Butschal, zunächst vielen Dank für die erste Antwort.

Aber das hieße ja, daß ich den Ring für die Vitrine gekauft habe!!! Wann und wie sollte ich einen solchen Ring überhaupt tragen, wenn nicht bei der Büroarbeit und abends im Restaurant? Wann trägt Ihre Frau den Ring dann überhaupt noch?

Drei (na gut, 2 1/2, denn der dritte wackelt "nur") Steine in 14 Tagen? Die Fassungen (nennt man das Krappen?) sind sowas von zart und knapp über die Steinränder gelegt! Wie ich sagte: Ich habe beim Vertragsabschluß nur den Ring-Rohling gesehen, man kann nicht sagen, ich hätte ja vorher ganz genau gewußt, was ich bekomme.

Hand auf Herz: Würden Sie - wenn Sie einen Ring dieser Art anfertigten - SO fassen?

Und: Wie würden Sie jetzt vorgehen: Kann man den Ring sicherer machen, also irgendwie nacharbeiten lassen?

Beste Grüße,
Sabine


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BeitragVerfasst: 04.05.2011, 10:14 
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Meine Frau trägt ihren Memoirering jeden Tag. Es geht nicht um die Häufigkeit sondern um die Sorgfalt. Die muss man als Frau erst lernen.

Auf den Fotos habe ich eine ganz übliche Fassart erkennen können. Für mehr müsste ich, wie bereits geschrieben den Ring untersuchen müssen.

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BeitragVerfasst: 04.05.2011, 11:05 
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Vielen Dank!

Das werde ich dann wohl auch!

Mit besten Grüßen
Sabine


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BeitragVerfasst: 04.05.2011, 12:56 
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denke schon, daß sich das mal ein unabhängiger fachmann anschauen sollte, ob die steine eigentlich ausreichend sitzen/gefaßt sind und nur wegen unsachgemäßer gewalt herausfielen
oder ob sie alle gerade so klemmen und zwangsläufig (zu) leicht rausfallen


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BeitragVerfasst: 04.05.2011, 13:55 
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Danke auch für diese Antwort, Tilo. Wer wäre ein unabhängiger Fachmann? Jeder Juwelier, oder ein Gold-/Silberschmied oder ein Steinfasser?

Beste Grüße,
Sabine


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BeitragVerfasst: 04.05.2011, 14:46 
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juweliere nicht automatisch, nur wenn sie auch:
goldschmied(emeister) sind
fasser wären auch ne anlaufstelle, allerdings firmieren die ja selten mit ladengeschäft und endverbraucherkunden


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BeitragVerfasst: 04.05.2011, 16:08 
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Im Zweifel natürlich ein Gutachter der auch Goldschmiedemeister ist. ;-)

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BeitragVerfasst: 10.05.2011, 19:16 
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Also ich habe einen einzigen Memoire Ring seit dem Abitur (schon 20 Jahr her, seufz). Den habe ich im Dauergebrauch, mache Gartenarbeit damit, habe ihn bei Umzügen getragen etc. etc. er hat wirklich schon einiges mitgemacht.
Aber einen Stein habe ich noch nie verloren.

Ist aber auch von einem Goldschmied und vor allem gelernten Fasser gemacht worden.

Ich würde auch, wie schon vorgeschlagen den Ring mal Begutachten lassen (möglichst bei einem Goldschmied/Fasser, nicht bei einem Juwelier) ob die Steine fest gefaßt sind.

Gruß Kathrin


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