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 Betreff des Beitrags: Ringe kleiner machen und verbinden?
BeitragVerfasst: 11.10.2007, 09:56 
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Registriert: 11.10.2007, 09:35
Beiträge: 1
Hallo,

also ich bin neu hier*g* und hab mich eigentlich hauptsächlich wegen dieser Frage hier angemeldet...

Also mir geht es um meinen zukünftigen Ehering...hab ihn mir nicht selbst ausgesucht, sonst hätte ich was unkomplizierteres gewählt. Das Material ist Gelbgold 585...und er besteht aus zwei Teilen

Bild Bild

Beide zusammen schaut dann so aus:

Bild

Meine Frage also: Ist es möglich,beide Teile so kleiner zu machen(etwa 2-3 Größen),sodass sie danach noch perfekt zusammenpassen? Und können die Ringe miteinander verbunden(verschmolzen?) werden? Nicht unbedingt komplett,vllt an der Innenseite, damit das nicht immer so komisch rumrutscht am Finger o.O

Ich hab sehr kleine Finger,deshalb müssen meine Ringe immer kleiner gemacht werden :( hab nur Größe 48 und meist ist das kleinste was verkauft wird Größe 50.
Dazu noch kurz ne Frage...wenn man einen nagelneuen Ring zum Goldschmied bringt zum kleiner machen und er sagt, das ginge problemlos und kurz nach dem kleiner machen fällt einfach so der Marquise Diamant in der Mitte raus(der Ring sieht dem hier geposteten sehr ähnlich)...hing das dann zusammen mit dem kleiner machen? Ist mir nämlich bei meinem eigentlichen Verlobungsring so passiert...jetzt liegt er beim selben Juwelier und muss neu eingefasst werden...

Wäre nett wenn mir jemand helfen könnte.


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Verfasst: 11.10.2007, 09:56 


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BeitragVerfasst: 11.10.2007, 11:23 
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Platincent
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Registriert: 06.06.2006, 18:56
Beiträge: 594
Wohnort: Zuhause
Hallo Puolukka, und Willkommen hier im Forum.

Ja, man kann die Ringe in Normalfall kleiner machen. Das sollte kein so großes Problem werden. Wichtig ist nur, das man den Ringkopf bei der Weitenänderung nicht zusehr bewegt. Denn sonst passen die beiden Teile nicht mehr so schön zusammen und zweitens fallen dann später immer Steine heraus. Aber eigentlich sollte das der Goldschmied wissen. Denn wenn man den Gesamtumfang eines Ringes kleiner macht, ändert sich natürlich auch der Umfang der Fassung wodurch die Steine in der Kanalfassung etwas gepsannt werden und somit Druck nach außen bekommen bzw. die Kanalfassung sich ein wenig öffnet. Allerdings fasst man sochle Ringe nach den Weitenänderungen immer nach, wodurch das verlieren nicht vorkommen sollte... Aber gut, es gibt solche und solche Goldschmiede... :rolleyes:

Achja.. im unteren Teil der Ringschiene kann man die beiden Teile immer einfach und recht dezent zusammenpunkten. Dann gehen sie nicht mehr auseinander.

Und nein, der Diamant - Navetteschliff sollte eigentlich nicht rausfallen, da er sepperat in einer Krappenfassung (zumindest der auf dem Bild) gefasst wurden.

Grüße
goOse


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BeitragVerfasst: 20.11.2007, 20:58 
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Golddublone
Golddublone
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Registriert: 31.07.2006, 08:18
Beiträge: 251
Wohnort: Wien
Hallo.
Mein Vorschlag wäre die Ringe erstmal zu verlöten und dann im Anschluß die Weitenänderung durchzuführen.
So müßen die beiden nur zwei mal ins Feuer.
Nachfassen sowieso.

_________________
jewelprints.com


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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 21:39 
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Aushilfe
Aushilfe

Registriert: 22.11.2007, 16:15
Beiträge: 11
Wohnort: Idar-Oberstein
Wenn du die Ringe sowieso verbinden lassen willst, ist Ewalds Vorschlag wohl die beste Lösung.

Zu deiner Frage mit dem herausgefallenen Stein:
Bei einer Weitenänderung wird der Sitz der Steine in der Regel abschließend überprüft, gegebenenfalls wird nachgefasst.
Nun sind aber Krappenfassungen, wie bei den abgebildeten Ringen, nicht für das alltägliche Tragen gemacht. Wenn du einen solchen Ring täglich, und dazu noch bei allen Tätigkeiten ( Hausarbeit etc.) trägst, kann schnell mal ein Stein rausfallen.
Daher würde ich auch von einem solchen Ring als Ehering, der ja oft sehr viel aushalten muss, stark abraten.

_________________
Gruß
PaDa


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