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BeitragVerfasst: 02.11.2012, 14:50 
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Hallo,

habe einen Goldring erstanden, schätzungsweiße aus den 1930er/ 40er Jahren, gestempelt mit 750 und der Meistermarke ES.
Insgesamt sehr hochwertig mit Diamanten im Brillantschliff, ca. 0,66 ct, und Turmalinen, ca 1,2 ct.

Weiß jemand etwas über die Meistermarke? Recherche ergab bisher Eduard Schramm, Werkmeister von Faberge, dieser ist aber 1875 gestorben, also eher unwahrscheinlich.

Danke im Voraus!

VG
Matthias Wöhr


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Verfasst: 02.11.2012, 14:50 


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BeitragVerfasst: 02.11.2012, 19:16 
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ES wirds möglicherweise nicht nur einen gegeben haben in der fraglichen zeit
wobei mir die zeit eh fraglich erscheint, in den (vor?)kriegsjahren war 750 in D meines wissens nicht erlaubt (Gold wurde für kriegswichtige Importe gebraucht)

Beispiel: in den 80ern wurde der quelleschmuck so gestempelt: E uroval S chmuck
wer weiß, wie viele Meister Erwin Schmidt oder Eduard Schönefeld usw es gab?


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BeitragVerfasst: 04.11.2012, 02:36 
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Insbesondere wenn die Karatgewichte auf ein hundertstel bekannt sind, spricht das für ein neuzeitliches Produkt.

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BeitragVerfasst: 04.11.2012, 09:15 
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erstanden
na da kann ja der verkäufer anhand der Durchmesser ne exakte Schätzung gemacht haben ;-) (steht ja ca.)


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BeitragVerfasst: 05.11.2012, 13:24 
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Hallo,

danke fuer die bisherigen Antworten.
Von D war übrigens nicht die Rede und statt erstanden hätte ich auch sagen können: vor vier Jahren ersteigert bei einem renommierten Auktionshaus.

Zur weiteren Klärung hier zwei Fotos, vielleicht kann die Enstehungszeit und -ort näher eingegrenzt werden.


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VG
Matthias Woehr


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BeitragVerfasst: 05.11.2012, 13:36 
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mal sehn, was Heinrich sagen kann
ich denke max.: nicht älter als.....


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BeitragVerfasst: 05.11.2012, 15:16 
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Hallo,

noch ein Hinweis wg. des Alters:
Die Tragespuren an der Innenseite des Rings sind recht deutlich, z. B ist der untere Teil des "E" großteils abgerieben ebenso die 7 der Punzierung.
Angesichts der Tatsache, dass dieser Ring wohl nicht fuer jeden Tag gedacht ist, muss er also über einen längeren Zeitraum getragen worden sein.

VG
Matthias Woehr


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BeitragVerfasst: 05.11.2012, 15:25 
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was du beschreibst, ist sowas von irrelevant, weil schon beim herstellen durch leicht schräges Stempeln erzeugbar
und innen normalerweise kein Abrieb
oder wenigstens deutlich weniger als außen! und nach schlimmem Verschleiß außen siehts ja nicht aus

und selbst wenn Verschleiß: auch daß der Ring opulent und eher nicht für täglich geeignet scheint, hindert manche Trägerin nicht, es dennoch zu tun, insofern eine so weit zurückliegende Altersbestimmung herleiten zu wollen, bringt gar nichts

und wenn es ein seitlicher Abrieb ist, dann durch gemeinsames tragen mit (zB) ehering, das scheuert heftig
dazu müßte man fotos des stempelbereichs sehn


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