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BeitragVerfasst: 14.05.2010, 18:46 
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Hallo,
ich habe beim Löten von Platin mit Pt - Lot von ca 1100° Sp das Problem dass das Lot immer aufkohlt und eben nicht so sauber fließt wie Goldlot. Beim Schweißen taucht dieses Problem nicht auf.
Ich arbeite mit Propan + Sauerstoff mit einem Mikobrenner.
Platin Clean, Flussmittel habe ich auch schon probiert das wirkt aber nur bis 1100°. Flussmittel T und D oder Borsäure bringen auch keinen Erfolg. Ich weis, soll man nicht machen, aber Versuchen kann man es ja mal.
Hat jemand noch eine Idee?
Ich überlege jetzt schon ob ich mir eine Wasserstoffflasche zusätzlich besorge dann bräuchte ich nur den Propangasschlauch umsetzen und könnte mit Wasserstoff + Sauerstoff löten. Der Brenner ist dafür jedenfalls geeigent. Hat jemand hier Erfahrung?

Danke im Vorraus
Silur


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Verfasst: 14.05.2010, 18:46 


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BeitragVerfasst: 15.05.2010, 06:16 
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Alternativ auch Acetylen und Sauerstoff, damit kann man auch gut arbeiten. Aber ich würde mir zuerst einen größeren Brenner besorgen.

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von: Heinrich Butschal
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BeitragVerfasst: 15.05.2010, 19:24 
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Heinrich Butschal hat geschrieben:
Alternativ auch Acetylen und Sauerstoff, damit kann man auch gut arbeiten. Aber ich würde mir zuerst einen größeren Brenner besorgen.

Ich denke Du hast mich falsch verstanden. Mein Problem ist nicht die Temperatur. Ich kann ja auch Paltin schweißen und erhalte hier eine glänzende weiße Naht. Übrigens mit relativ kleiner Düse. Mein Problem ist, dass das Lot Kohlenstoff aufnimmt und so grau wird. Ich denke Acetylen würde das nur noch verschlimmern, da ja noch mehr Kohlenstoff enthalten ist.

Es soll in meiner Frage übrigens Mikrobrenner heißen.

Gruß Silur


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BeitragVerfasst: 15.05.2010, 21:44 
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Ich vermeide aus diesen und ähnlichen Gründen das Löten von Pt wo immer ich kann. Das ist und bleibt eine Problemzone. Schweißen ist kein Thema, das bgeht besser. Ich hab auch noch keine Platinlötstelle gefunden, die wirklich hält. Probier doch mal das 585-er Platin als Lot. Das müsste besserfunzen, als das richtige Platinlot. Vielleicht kann man ja da sogar mal mit dem Hammer draufhauen? :gruebel:

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Gruß, Ulrich

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BeitragVerfasst: 18.05.2010, 18:53 
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Aber mit Hydrozon bzw. Sauerstoff-Wasserstoff müßte doch das Problem des Aufkohlens, gelöst sein?
Mir geht es eben speziell darum für bestimmte Zwecke einen geringere Arbeitstemperatur zu haben. 750/1000 Pt habe ich auch schon probiert und das ging besser. Hier ist der Schmelzbereich ja ähnlich dem 585 Pt aber ich wollte eben mein Pt-Wolfram nicht total weichglühen.
Gruß Silur


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BeitragVerfasst: 19.05.2010, 00:21 
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Hierbei handelt es sich nach meiner Ansicht weniger um ein Problem des Aufkohlens, als um das der chem. Reaktion des Platins mit anderen Metallen. Pt ist in heißem Zustand ein recht reaktives Metall. Mit Loten gibt es immer wieder Probleme. Vor allem dann, wenn einmal ein Lot verwendet wird, was für eine andere Platinlegierung gedacht ist. Das gleiche Problem ist aus dem Titanbereich bekannt.

Die Alten haben Pt aus diesem Grund vielfach mit Feingold gelötet. Dabei erhält man jedoch leicht gelbe Fugen, das muss also rel. sparsam benutzt werden.

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Gruß, Ulrich

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