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BeitragVerfasst: 31.08.2020, 18:41 
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Goldschmiedemeister
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Siliziumcarbid ist schwarz und bleibt auch nach dem Glühen schwarz. Dein Tiegel sieht in Farbe und Struktur eher so aus: https://www.zujeddeloh.de/produkte/gold ... _3604.html

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von: Heinrich Butschal
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Verfasst: 31.08.2020, 18:41 


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BeitragVerfasst: 31.08.2020, 19:12 
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kurios
wenn der Tiegel anfangs wirklich schwarz aussah, dann haben die chinesen vielleicht nur eine Graphitbeschichtung draufgemacht, die ruckzuck verbrannt ist?

auf Amazon gibts ja auch massiv Silber gestempelt, wo in Wirklichkeit nur eine dünne Silberschicht auf Kupfer oder Eisen ist


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BeitragVerfasst: 31.08.2020, 19:22 
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Goldschmiedemeister
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Tontiegel sind auch viel billiger als SiC Tiegel oder die noch viel teureren Graphittiegel.

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BeitragVerfasst: 01.09.2020, 06:27 
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Tilo hat geschrieben:
kurios
wenn der Tiegel anfangs wirklich schwarz aussah, dann haben die chinesen vielleicht nur eine Graphitbeschichtung draufgemacht, die ruckzuck verbrannt ist?

Mein Gedanke - angemalt.

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Machst du gern selber Schmuck, dann geh
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BeitragVerfasst: 01.09.2020, 09:28 
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Goldfeilung
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Tilo hat geschrieben:
kurios
wenn der Tiegel anfangs wirklich schwarz aussah, dann haben die chinesen vielleicht nur eine Graphitbeschichtung draufgemacht, die ruckzuck verbrannt ist?

auf Amazon gibts ja auch massiv Silber gestempelt, wo in Wirklichkeit nur eine dünne Silberschicht auf Kupfer oder Eisen ist


Dafür gibt's zu den Tiegeln auch teils vernichtende Rezensionen. Ich denke nicht, dass ich nach deren Lektüre so ein Teil gekauft hätte.
Explizit zur Farbe gibt's da aber auch eine grundlegend positive:

Simon aus'm UK meint:
4,0 von 5 Sternen Standing the test of regular heating and cooling
Rezension aus dem Vereinigten Königreich vom 9. Dezember 2018
Größe: 500 mlVerifizierter Kauf
Holding up very well. Used several times and the only thing that's changed is the colour.
:color:

Gnihi, man ist gewarnt :!:


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BeitragVerfasst: 01.09.2020, 10:23 
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Goldfeilung
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Beiträge: 136
Weserberglandsondler hat geschrieben:
Moin!
...
Das Rohr ist "geschlossen", sprich es wird keine Luft mit dazugesaugt.

Moin,
womit wir wieder, s.o. bei dem Punkt wären, dass die Restöffnungen bei 'Luft zu' mit der Standarddüse noch ausreichen, um genug Luft anzusaugen. Interessant wäre, wie sich die Flamme beim weiteren Schließen der Luftlöcher verhält, wann wirklich eine deutliche Änderung des Flammenbildes eintritt.
Wie Eingangs erwähnt: Zuviel Luft ist, aus anderen Gründen, für die Flammentemperatur so ungünstig wie zu wenig.
(Und da wir gerade bei 'Luft' sind: Zuviel 'Luft' zwischen Tiegel und Isolierung, wie auf einem Foto zu sehen, kommt der ebenfalls schon erwähnten Forderung nach intesivem Kontakt (sprich: langer Weg, lange Zeit) zwischen Heißgasen und Schmelzgefäß auch nicht gerade entgegen. Da würde ich definitiv noch nachrüsten!)

Weserberglandsondler hat geschrieben:
Alte Getränkedose? Nix da! ;) Eher der aufgeflexte Korb eines Abflammbrenners :top:

Nu ja, die 2 ... 3 Zehntel dickeres Blech machen daraus auch keine kraft- und formschlüssige Maschinenbauverbindung. Schon gar nicht, wenn da dann ein Brennerhandstück als 40 cm langer Hebel und dahinter ein frei beweglicher Schlauch angepappt sind. Das Problem, dass der Gasstrahl hinter der Düse nicht "auf Achse" sondern irgendwo und immer woanders liegt, bleibt bestehen.
(Ich hatte übrigens nachgefragt, wie die Verbindung zwischen dem Teil und dem Brennerhandgriff aussieht. Kannst Du das beschreiben / skizzieren / fotografieren?)

Weserberglandsondler hat geschrieben:
Das Brennerrohr wird erst einmal enger, dann aber wieder breiter. Habe eigentlich gedacht, das würde das Gas eher beschleunigen...?

Na, da können wir uns doch oben an den ollen Venturi halten: enger -> schneller; / weiter ->langsamer.
Auch wenn das streng nur für inkompressible Fluide / verlustfreie Strömung gilt. Prinzipiell ist's hier gleich.
Andererseits: Wenn man einmal beschleunigt und anschließend wieder bremst, ist man im Endeffekt wieder da, wo man zu Beginn war. Mit Ausnahme der Verluste, die Dich diese Manöver gekostet haben. Und dass Du da im Strömungsweg 'ne Menge Störstellen hast, die Verluste generieren, z.B. überall da, wo Du mit den Reduzierstücken den Querschnitt veränderst, sollt Dir auch klar sein.

Aber angenommen, Deine Beschleunigungshypothese träfe zu: Was soll damit erreicht werden?
Du brauchst eine 'heiße' Flamme, keine 'schnelle', der Tiegel läuft Dir ja nicht weg.
Im Gegenteil:
Wenn die Ausströmgeschwindigkeit des Gas- / Luftgemisches am Mündungsrohr deutlich größer ist, als die 'Verbrennungsgeschwindigkeit' des Gemisches, bläst es Dir die Flamme aus, und ab dann strömt unverbranntes Gas aus dem Teil (einer der Gründe, warum es niemals unbeaufsichtigt laufen sollte).
Im umgekehrten Fall schlägt Dir die Flamme in den Brenner zurück und es beginnt ausserhalb des Ofens an Stellen zu glühen, wo das so gar nicht beabsichtigt war . . .
...
...
Zu Deinem Schmelzversuch:
- Hast Du den mit der Standarddüse oder mit der aufgebohrten gefahren?
- Bei welchem Gasdruck, mit welcher Lufteinstellung?
- Woran hast Du festgemacht, dass "Betriebstemperatur" erreicht war: gleichbleibende Glühfarbe?
- War während des Versuchs der Deckel aufgelegt?
- Der Brenner, den Du als Basis benutzt: Gibt's da 'ne Leistungs- und/oder Verbrauchsangabe?


Weserberglandsondler hat geschrieben:
Wie gesagt - an einen Kauf habe ich auch schon gedacht. Würde dann einer dieser beiden hier werden: ...

Du schriebst oben:
Weserberglandsondler hat geschrieben:
"Aber 200 € einfach so nebenbei... naja, ich denke mal an meinem Schmelzofen wird sich schon noch was machen lassen! ;)"

Die Frage ist, was Du an Zeit, ggf. noch den einen oder anderen € investieren willst, um "an Deinem Schmelzofen schon noch was zu machen"? Wenn Du sagst: "Och nee, das wird mir alles zuviel Bohei", dann können wir uns hier nämlich auch Tipperei und Gehirnschmalz sparen.


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BeitragVerfasst: 01.09.2020, 19:56 
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Der Brenner ist wirklich nur irgendein Abflammbrenner - der billigste, den eBay zu bieten hatte. Kam auch aus Polen, wenn ich mich nicht irre.

Leider ist das Angebot nicht mehr online. Und die Verpackung (billiger Plastikblister) habe ich weggeworfen.

Die Verbindung zwischen Brenner und "Korb" erfolgt durch ein Gewinde.


Ja, ich denke mal, dass es tatsächlich 1. nervensparender und 2. günstiger wäre, einen fertigen Ofen zu kaufen... zumindest für einen Laien wie mich.

Danke euch auf jeden Fall schon mal für eure ganzen Anregungen! :)


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BeitragVerfasst: 10.10.2020, 16:03 
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Registriert: 28.08.2020, 17:37
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Kurze Info bezüglich meines Ofens...
Habe mir nun einen neuen gekauft, die 4kg-Version des Schmelzofens von "Devil Forge". Ein echt geiles Teil! Klein, handlich, tragbar und heiß wie Hölle! Der alte Ofen dient mir in Zukunft als "Ausschmelzofen" für das Ausschmelzen von Wachsformen (Lost Wax).

Nun zum weniger erfreulichen Part... Mir ist heute beim Schmelzen von ca. 1,5 -2 kg Kupfer der Tiegel in der Luft (!!!) mittig durchgebrochen. Das komplette Kupfer ist quer über die Pflastersteine gelaufen, ist zum Glück aber nicht übermäßig durch die Gegend gespritzt. Danach hab ich mir den Tiegel mal genauer angeschaut... Der Aufbau des Tiegels war mir von Anfang an etwas suspekt... Aber jetzt hat sich gezeigt, dass die äußere Schicht (ca. 5mm) aus wirklich minderwertigem Ton bestand, im Inneren eine Schicht aus 5mm Grapihit und in der Innenseite des Tiegels wieder eine 5mm Schicht Ton vorhanden war. Es handelt sich hier als um einen "Ton-Graphit-Ton-Tiegel"... komisches Fabrikat, von Amazon wird jedenfalls erstmal kein Tiegel mehr gekauft...

Habt ihr eventuell einen Kauftipp, was Tiegel angeht? Am besten ein 3kg Tiegel aus Graphit oder Ton (Was davon eignet sich für Temperaturen von Kupfer oder Bronze eher? Welcher ist leichter zu "pflegen" und wie?).
Am besten im Rahmen bis 30€... Mit Link zu einem vernünftigen Shop vielleicht ;)
Nur so - als Flussmittel verwende ich Kaiser-Natron. An Borax komme ich als Privatperson nicht so einfach...


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BeitragVerfasst: 10.10.2020, 17:49 
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Goldschmiedemeister
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Gibt es ein Bild vom Tiegel und der Bruchstelle?

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BeitragVerfasst: 10.10.2020, 18:51 
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ich könnte mir stark vorstellen, daß der Anbieter der Öfen auch Tiegel vertreibt
die Schmuckis sind normal nicht so erfahren mit Tiegeln dieser Größe, denn solche mengen schmelzen wir nicht
gibts da nicht andere Foren mit solchen DIY-Aktivitäten?

ich kenne allenfalls die großen Tiegel für Elektroöfen (ebay, Jeddeloh)
aber da mein 2kg-E-SchmelzOfen eine geringere Haltbarkeit von nur wenigen Schmelzungen hatte als der erste Tiegel darin, kann ich da nicht viel sagen
insbesondere nicht, wie sich diese Tiegel in Brenngasen verhalten

ich hatte den eofen mal in Verwendung, um Altgold vor der Übergabe an den Scheideanstaltsabholer zusammenzuschmelzen, aber da meine Scheideanstalt jetzt endlich auch auf versiegelbare nummerierte PE-Tüten umgestellt hat, schütte ich den alten Schmuck so rein und muß keine Bedenken haben, daß auf dem Weg zur Scheideanstalt das eine oder andere Stück Messing in die Tüte und Gold stattdessen rausfindet
in der Scheideanstalt ist dann hoffentlich ein 4-Augen-Prinzip und Videoüberwachung......

damit hat sich die Anwendung, ab und an mal ein kilochen schmelzen zu wollen, erledigt

die Füllmenge für dies Öfen und Tiegel wird aber meist in kg 750er Gold angegeben
in einen 2kg-GraphitTiegel aus diesem Bereich paßt dann umgerechnet nur etwas mehr als 1kg Kupfer rein
und meines Wissens ist Schmelzpulver in Graphittiegeln nicht gut für die Haltbarkeit (das Graphit selbst ist etwas reduzierend)
Natron als Schmelzmittel kannte ich nicht, aber Waschsoda (Backsoda = Natron ist nicht wirklich Soda)
kenne die Schmelztemperatur des Natron nicht und steht auch nicht in minem fachbuch
und auch nicht in wiki, wo als Zersetzungsbeginn eine recht tiefe temp. angegeben wird


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