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Die letzten Beiträge des Themas - Nach vielen Jahren wieder zurück!
Autor Nachricht
  Betreff des Beitrags:  Re: Nach vielen Jahren wieder zurück!  Mit Zitat antworten
Genau dieses Büttelborn! Das Gräberfeld ist inzwischen allerdings gegraben. Mit den Altfunden hat das Gräberfeld über 400 Gräber, bei einem Abschnitt hatte ich das Vergnügen die örtliche Grabungsleitung zu haben!
Beitrag Verfasst: 29.12.2020, 19:47
  Betreff des Beitrags:  Re: Nach vielen Jahren wieder zurück!  Mit Zitat antworten
vermutlich diese Ausgrabung
http://lfdh.db.rjm.de/cgi-bin/Ausgabe.pl?id=4

und hier steht der Anlaß des Fundes beim 8. Exkursionspunkt: ein Neubaugebiet, wo gebuddelt wurde
http://terraplana.de/Neu/04_unsere%20Ak ... kreis.html
Beitrag Verfasst: 29.12.2020, 18:40
  Betreff des Beitrags:  Re: Nach vielen Jahren wieder zurück!  Mit Zitat antworten
rolf skrypzak hat geschrieben:
An diesem Stück, einer Scheibenfibel aus Büttelborn, sieht man sehr schön die Problematik vor dem Museen stehen. Die Oberfläche des Originals ist von Korrosionsprodukten überwuchert, partiell verdecken mineralisierte organische Reste die Oberfläche und verhindern so ein freilegen des Musters.
Hier kommt die Replik ins Spiel. Anhand des Röntgenbildes konnten wir die Fibel samt des technischen Aufbaus replizieren.

Ei, iss des des Büttelborn bei Frankford/Darmscht ? ;-)
Da würd ich glatt meine Freundin in Büttelborn mit nem Spaten losschicken..... :lach:
Wo/wie findet man dort sowas wie diese Fibel - Acker, Spargelstechen, Zufall, Sonde, Grabung?
Chapeau, für die Replik!
Beitrag Verfasst: 29.12.2020, 18:32
  Betreff des Beitrags:  Re: Nach vielen Jahren wieder zurück!  Mit Zitat antworten
Es fällt mir sehr schwer Fehler in der Symmetrie mit zu replizieren! Aber bei unserem Streben nach Perfektion sind genau diese kleinen Fehler das was Schönheit ausmacht!
Beitrag Verfasst: 29.12.2020, 10:43
  Betreff des Beitrags:  Re: Nach vielen Jahren wieder zurück!  Mit Zitat antworten
Die Replik ist in Feinsilber und Messing tauschiert, die großen Nietköpfe sind im Original aus einer Buntmetall Legierung die aufgrund der Bodenlagerung dunkelgrün patiniert sind. Des Weiteren finden sich noch Materialien wie Bleifüllungen in den Nietköpfen sowie eine Weichlot Verbindung an der Nadelkonstruktion. Die Fibel wurde im Rahmen einer restauratorischen Abschlussarbeit sehr gut bearbeitet was natürlich das a und o für eine detailgenaue Replik ist.
Beitrag Verfasst: 29.12.2020, 10:37
  Betreff des Beitrags:  Re: Nach vielen Jahren wieder zurück!  Mit Zitat antworten
Und bei aller Perfektion sieht man, dass es keine 3D generierte Form ist. Gefällt mir gut.
Beitrag Verfasst: 29.12.2020, 10:17
  Betreff des Beitrags:  Re: Nach vielen Jahren wieder zurück!  Mit Zitat antworten
interessant
und 1A umgesetzte replica

warum sind denn beim Original die gelben Bestandteile so stark korrodiert bis zur Unkenntlichkeit?
hatten die damals Bronze eingearbeitet?

und was hast du bei der replica, Bronze oder Gold?
Beitrag Verfasst: 29.12.2020, 09:53
  Betreff des Beitrags:  Re: Nach vielen Jahren wieder zurück!  Mit Zitat antworten
An diesem Stück, einer Scheibenfibel aus Büttelborn, sieht man sehr schön die Problematik vor dem Museen stehen. Die Oberfläche des Originals ist von Korrosionsprodukten überwuchert, partiell verdecken mineralisierte organische Reste die Oberfläche und verhindern so ein freilegen des Musters.
Hier kommt die Replik ins Spiel. Anhand des Röntgenbildes konnten wir die Fibel samt des technischen Aufbaus replizieren.


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F9B29A16-7FFB-4A79-8B73-C0DEF9EBE251.jpeg [ 253.36 KiB | 318-mal betrachtet ]
Beitrag Verfasst: 29.12.2020, 09:26
  Betreff des Beitrags:  Re: Nach vielen Jahren wieder zurück!  Mit Zitat antworten
Die antike Gießerei betreiben wir überwiegend als Vorführung auf musealen Veranstaltungen, bzw. als Archäotechnisches Seminar an der Uni Bamberg.

Da der zeitliche Aufwand für die Herstellung der Wachsmodelle sehr hoch ist geh ich das Risiko nicht ein selbst zu gießen.
Beitrag Verfasst: 28.12.2020, 15:41
  Betreff des Beitrags:  Re: Nach vielen Jahren wieder zurück!  Mit Zitat antworten
Ich finde die handwerklichen Fähigkeiten phänomenal.
Auch bei mir hat die Arbeit nach dem Guss in Formsand erst angefangen.
Mehrere Tage hintereinader, mehrere Stunden Feinarbeit, um ein Stück von 20 Gramm in die Form zu bringen, wie es sein sollte.
Deine handwerklichen Fähigkeiten habe ich allerdings noch sehr lange nicht erreicht.
Beitrag Verfasst: 27.12.2020, 22:22

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