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 Betreff des Beitrags: Kupferbarren gießen
BeitragVerfasst: 21.09.2021, 15:18 
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Ich habe gelesen, dass man glatte Kupferbarren ohne Lunker und ohne Schrumpfungsfalten gießen kann, wenn das Kupfer in einem Schmelzofen unter Schutzgas geschmolzen wird. Welches Schutzgas wäre dafür geeignet?

Es wurde weiter ausgeführt, dass das Kupfer unter flüssigem Borax erkalten muss.
Borax kann man in Pulverform kaufen. Muss es parallel zum Kupfer in einem weiteren Ofen geschmolzen und nach dem Guss des Kupfers in eine Graphitform auf das flüssige Kupfer gegossen werden?
Wie dick muss der „Boraxmantel“ auf dem Kupfer sein?

Ich habe reines Kupfergranulat aus einer eigenen Kabelrecyclinganlage und möchte u.a. Barren als Souvenirs herstellen.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 21.09.2021, 15:18 


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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferbarren gießen
BeitragVerfasst: 21.09.2021, 18:24 
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Goldschmiedemeister
Goldschmiedemeister
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Registriert: 05.12.2005, 21:39
Beiträge: 2894
Wohnort: München
Die Entstehung von Lunkern und Schrumpfungsfalten ist unabhängig vor der Art der vorherigen Schmelze. Sie entsteht dadurch, dass flüssiges Kupfer ein größeres Volumen hat als zu Feststoff erkaltetes Kupfer. Es zieht sich zusammen wenn es gefriert. Wenn nun die Oberfläche flüssig gehalten wird bis es von unten durchkristallisiert, dann fällt die Oberfläche ein und man sieht kaum Falten. Es hat also mit dem Erkaltungsprozess zu tun. Unter dem Stichwort "gerichtete Kristallisation" findet man dazu mehr im Netz. Hilfreich ist auch das Seminar dazu. https://butschal.de/butschal/download/seminar.html

Zu dem Boraxmantel: Der schmilzt sowieso durch das flüssige Kupfer.

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von: Heinrich Butschal
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