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BeitragVerfasst: 27.08.2008, 18:37 
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Registriert: 27.08.2008, 18:10
Beiträge: 3
Hallo ihr Lieben,

auf meiner Suche nach ein wenig Hilfe bezüglich der Verwendung von ArtClay bin ich auf dieses Forum gestoßen.
Die Tipps habe ich mir schon durchgelesen und finde sie sind wirklich hilfreich, somit hat sich schon eine meiner Fragen geklärt, was nicht heißt das sie mir ausgegangen sind ;)
Ich habe schon zuvor ein klein wenig mit ArtClay gearbeitet, deswegen kenne ich mich mit den Grundsätzen aus, wo es für mich jetzt knifflig wird ist die Wahl und die Verarbeitung der richtigen Schmucksteine.

Die Idee die ich im Kopf habe setzt vorraus das ich die Schmucksteine schon vor dem Brennen einarbeiten muss, allerdings ohne vorstehende Fassung.
Da stellen sich mir nun zwei wichtige Fragen und zwar,
1. wie kann ich sicher gehen, dass die von mir im rohen Zustand eingearbeiteten Steine auch nach dem Brennen des Clay's fest sitzen und ich sie nicht sofort beim tragen des Schmuckstückes verliere?
und 2. welche Steine kämen für diese Verwendung überhaupt in Frage, in welcher Preisklasse liegen sie und kennt vielleicht auch jemand einen Markt wo ich diese erwerben kann?

Freue mich über jede noch so kleine Hilfe,
mit freundlichen Grüßen
Calyna

_________________
Schönheit fesselt den Betrachter. Wenn sie ohne Seele ist, kann er sich bald aus ihrem Bann befreien.
Dr. Ekkehart Mittelberg


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Verfasst: 27.08.2008, 18:37 


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BeitragVerfasst: 28.08.2008, 14:12 
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Goldschatz
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Registriert: 28.12.2005, 16:36
Beiträge: 301
Hallo Calyna,

bei Amazon http://www.amazon.de gibt es eine Reihe von zum Teil preiswerten Büchern in deutsch und englisch über Art clay, in denen sicher viele Deiner Fragen beantwortet werden.
Wenn das Schulenglisch noch einigermaßen sitzt, kannst Du mal in dieses Forum schauen. http://www.artjewelrymag.com/art/default.aspx Hier gibt es u. A. eine Rubrik für Art clay
Vlel Spass und Erfolg
Edmund
http://www.emailkunst.de


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BeitragVerfasst: 12.12.2016, 23:59 
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Registriert: 21.12.2014, 16:46
Beiträge: 1346
Zitat:
2. welche Steine kämen für diese Verwendung überhaupt in Frage, in welcher Preisklasse liegen sie und kennt vielleicht auch jemand einen Markt wo ich diese erwerben kann?

Am besten geeignet zum Mitbrennen sind die meisten Synthesen und wenige echte Edelsteine wie z.B. Granat.
Wenn man einen Kurs mitmacht, kann man evtl. auch lernen, wie man hitzeempfindliche Steine nach dem Brennen fasst.
Zitat:
1. wie kann ich sicher gehen, dass die von mir im rohen Zustand eingearbeiteten Steine auch nach dem Brennen des Clay's fest sitzen und ich sie nicht sofort beim tragen des Schmuckstückes verliere?
Der Clay schrumpft beim Brennen um ca. 10 % und legt sich dabei fest um die Steine.
Kleinere Facettierte Steine sollten beim einbetten die Tafel mindestens bündig mit der Clayoberfläche haben. Größere dürfen ein wenig herausschaun.

_________________
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BeitragVerfasst: 13.12.2016, 07:04 
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Platinkorn
Platinkorn

Registriert: 14.01.2016, 07:03
Beiträge: 459
Zum Thema Steine im Silber Clay bzw. Steine im Silber Clay mit brennen hab ich dann doch noch mal eine Frage.

Wie läuft das mit dem Volumen Schwund beim Brennen? Muss eine Fassung größer als der der zu fassende Stein gehalten werden?


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BeitragVerfasst: 13.12.2016, 08:49 
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Platindublone
Platindublone

Registriert: 03.10.2016, 17:14
Beiträge: 601
Renate wird da sicher eine profunde Antwort geben - aber aus meiner bescheidenen Erfahrung hat es sich nicht als notwendig gezeigt, eine Schrumpfung einzuplanen! Ich spritze die Fassung auf, passe den Stein ein und versäubere das Ganze- nach dem Trocknen nochmal sauber nachbearbeiten und darauf achten, dass kein Claystaub auf dem Stein ist - fertig! Ist das richtig so, liebe Expertin?;-). Im Kurs ist es aber passiert, dass ein Stein beim Trocknen rausgerutscht ist, dann kann man aber nachbearbeiten ( das trockene Clay ist wie Ton). Und wenn der Stein beim Brennen rausspringt, kann man immer noch die Clayfassung abschleifen und danach eine passende anbringen.....


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BeitragVerfasst: 13.12.2016, 11:39 
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Registriert: 21.12.2014, 16:46
Beiträge: 1346
Der Clay schrumpt ja nicht schlagartig sondern im Temperaturbereich zwischen 650° und max. Tempertur allmählich. Bei ordentlich gearbeiteten aufgespritzten Fassungen so wie Frei sie macht, oder in die Oberfläche eingelassenen Steinen passiert den Steinen normal nichts. Anders bei Glascabochons, wie in dem anderen Thread jemand erwähnte. Die können platzen, einmal wegen der Ausdehnungskoeffizienten, zum anderewn wegen der Spannungen beim Abkühlen.Bei Verarbeitung von Glas muss das Stück im Ofen abgekühlt und eine bestimmte Rampe eingehalten werden. Swarovski schmilzt zwar, aber ist relativ robust.
Bei aufgespritzten Fassungen kann folgender Fehler passieren, dass die Windungen nicht gut verbunden sind und beim Schrumpf aufreißen.
Wenn Steine in strukturierte Flächen eingelassen sind kann folgender Fehler passieren, dass sie nur an 3 Seiten in der Oberfläche sitzen, da an der 4. Seite die Struktur niedriger ist, quasi wie ein "C", dann kann der Stein auf der offenen Seite rausgedrückt werden.

Man macht für runde Steine in den getrockneten Clay einfach ein Loch, mit dem Steinruhfräser am Ende, und setzt die Steine vor dem Brennen hinein.
Andere Formen drückt man in den weichen Clay. Die Wände müssen mindestens gerade sein. Ist Clay auf dem Stein, so säubert man ihn vor dem Brand mit Spiritus.

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BeitragVerfasst: 13.12.2016, 14:59 
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Platinkorn
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Registriert: 14.01.2016, 07:03
Beiträge: 459
Danke für die ausführlichen Antworten


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