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 Betreff des Beitrags: wendring Münzring 2 Münzen 1 Ring
BeitragVerfasst: 12.03.2019, 23:21 
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hallo, ich suche eine schmiede die mir einen Wendring anfertigen kann in silber oder silber-gold-gold ? ,ich habe 2 sehr kleine Silbermünzen die in einen ring angepasst werden sollen (übereinander) , wenn es möglich währe die münzen danach noch herausnehmen zu können wäre das der Hammer? ring darf breite schultern haben klassisch wie Siegelring, keine Drahtkonstruktionen .


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 12.03.2019, 23:21 


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BeitragVerfasst: 13.03.2019, 00:11 
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Zum Wenden ginge, dann sitzen die Medaillen auf einer Achse, aber rausnehmen ginge dann nicht. Zum rausnehmen müsste man eine Box auf dem Ring bauen mit Glasdeckel in der sie drinnen liegen.

_________________
von: Heinrich Butschal
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BeitragVerfasst: 13.03.2019, 13:45 
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technisch denkbar wäre auch dreh-und herausnehmbar
bei solchen Funktion(skombination)en muß dann allerdings die Form/das Design schon an der Funktion orientiert werden
bei "nur" drehbar oder "nur" herausnehmbar ist man nicht ganz so eingeschränkt

mal davon abgesehn, daß mein erster Gedanke bzgl. Funktion: >akzeptabel herausnehmbar und wackelfrei gehalten ohne abstehende Bedienungsteile< daran scheitert, daß ein normaler Goldschmied keine Möglichkeit hat, Außen-und Innenfeingewinde in der benötigten Größe herzustellen

bzw. es ist eine Budgetfrage, ob dann noch weitere Handwerker und Versand involviert werden können

und ein Hinweis: ein numismatischer Wert wird auf jeden Fall leiden durch die Nutzung als Schmuckstück (Glasdeckel drüber würde mir wegen der Spiegelungen nicht gefallen)


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BeitragVerfasst: 15.03.2019, 14:46 
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Hi urne, falls noch Interesse besteht und Dir Heinrich Butschal und Tilo nicht schon den Mut genommen haben:
Nein, ich kann Dir das Teil nicht anfertigen, dazu fehlen mir sowohl das Know-how als auch einige Gerätschaften. Aber möglicherweise hätte ich eine Idee. Nicht für ein komplettes Design, aber vielleicht für eine funktionierende Mechanik, die ad eins sowohl das Drehen als auch das Entnehmen / Einlegen der Münzen erlaubt und ad zwei evtl. auch von einem Goldschmied ohne Präzisions-Werkzeugmaschinen (aber mit etwas feinmechanischer Ambition) umgesetzt werden könnte. Ohne Glaser-Arbeiten.
Allerdings kann die Sache, je nach weiteren Daten / Bedingungen, recht diffizil bis unmöglich werden, und bevor ich mich gleich in meinem ersten Beitrag bei den ganzen Spezies hier unsterblich blamiere, ein paar Fragen vorab:

- Wie dick / wie stark profiliert sind die Münzen? (Vielleicht Fotos im Profil?)
- Wie sieht die Rückseite aus? (Wirkt auf den Fotos etwas so, als seien die evtl. nur einseitig geprägt?)
- Sollen erhabene Stellen der Münzen geschützt hinter einen Fassungsrand zurücktreten oder sichtbar / fühlbar exponiert sein?
- In welchem Bereich bewegt sich die angestrebte Ringgröße?
- Wie häufig käme a) das Wenden, b) das Entnehmen in Betracht?
- Wäre die Anwendung eines einfachen Werkzeugs zum Entnehmen tolerierbar?

Falls Antworten kommen und ich danach meine Idee noch für realisierbar halte, mache ich vielleicht 'ne Zeichnung.
(Ach ja: Tilos Einwand bzgl. des "numismatischen Wertes" bleibt natürlich immer relevant!)


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BeitragVerfasst: 15.03.2019, 15:04 
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super
eine Idee für die Mechanik ist in jedem fall interessant, auch wenn urne sich nicht mehr meldet
(wofür hat er denn überhaupt gefragt. die Machbarkeit wurde ja nicht bestritten)

ich meine schon, daß man die Notwendigkeit eines Werkzeugs akzeptieren sollte, denn händisch bedienbar und stabil genug für Ring sind dann 2 Punkte, die wiederum kaum mit elegant in Einklang gebracht werden können

mein Gedanke war, außen seitlich am Drehteil Löcher zu haben, in die man mit einem Werkzeug reingreift zwecks Aufdrehen
oder eine umlaufende Riffelung (wie bei den RLX Uhrendeckeln)


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BeitragVerfasst: 15.03.2019, 18:09 
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Ja, das mit den 'Löchern im Drehteil', seitlich oder auch oben und unten (auf jeden Fall wechselseitig) war auch meine Idee. Bei mir sähe die Fassung so aus:
In der Mitte eine Blech-Ronde ~ 15 ... 16 mm Ø, 0,5 mm stark. Darauf vorne / hinten zwei entsprechend geformte Zargen gelötet, die oben / unten bzw. links / rechts (je nachdem ob horizontale oder vertikale Drehachse) eine Aussparung haben, um die Münzen einzuschieben.
Aus dem Mittelblech könnten zwei Zungen ausgesägt und zu Federn gebogen werden, welche die Münzen in Position in die Zargen drücken. Entnehmen der Münze: Nach innen drücken und Richtung Aussparung schieben. Voilà! Werkzeug verzichtbar.
Diese Konstruktion würde aber bedingen, dass die drehbare Fassung noch komplett von einem festen Ring an der Ringschiene umfasst wird, der etwa so dick ist wie die gesamte Fassung (Mittelblech + 2 mal Zarge), um die Schlitze in den Zargen zu verdecken. Könnte insgesamt etwas klobig werden, und natürlich müsste an dem festen Ring / der Fassung der Drehkreis berücksichtigt werden. Aber bevor ich mich ggf. an eine Detail-Zeichnung mache, warte ich mal, ob von 'urne' noch Antworten kommen.
Das ist die mechanisch leichte Version. Es gäbe vielleicht auch eine, die auf den kompletten festen Ring verzichtet und die Drehfassung nur seitlich mit zwei ~ 120° Bögen spannt. Die Ringhöhe entspräche dann nur noch dem Durchmesser der Fassung. Aber um dabei die Münzen ohne Werkzeug entnehmen zu können, würde es, falls überhaupt möglich, doch sehr feinmechanisch werden. (Gedanke: Um ~ halbe Fassungsdicke versetzte Achsen, gelagert in exzentrisch gebohrten Lagerscheiben in den Enden der Ringschiene) Und da fange ich ohne genaue Daten bestimmt nicht an zu 'konstruieren'. :abgelehnt:


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BeitragVerfasst: 15.03.2019, 18:47 
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ok, dann warten wir mal, was urs noch meint


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BeitragVerfasst: 16.03.2019, 00:37 
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danke für die vielen antworten, ein Werkzeug zu benutzen ist für mich kein problem es muss auch keine Glasscheibe angefertigt werden,, die Bodensee schmiede hat einen wende ring im Programm,den ich von der form her sehr gut finde, die schmiede hatte vor ca 8 Jahren auch an einem Münzring gearbeitet bei dem man das stück herausnehmen konnte habe nur die Wachsmodelle damals gesehen .daraus scheint nichts geworden zu sein ? heute möchte man von derartigen Projekten nicht mehr viel wissen ?


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BeitragVerfasst: 16.03.2019, 09:42 
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HIP26727 hat geschrieben:
- Wie dick
- Wie sieht
- Sollen
- In welchem
- Wie häufig
Falls Antworten kommen


tscha, scheint nicht so wichtig zu sein das Projekt und du kannst dir die genaue Zeichnung sparen


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BeitragVerfasst: 16.03.2019, 16:16 
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Zitat:
tscha, scheint nicht so wichtig zu sein das Projekt und ...

Jo, des Eindrucks kann ich mich auch nicht erwehren.
Zitat:
... du kannst dir die genaue Zeichnung sparen

Na, dann einmal 'quick 'n dirty', ohne Berücksichtigung notwendiger Luftspalte, Radien, Drehkreise, exakte Dicke (hier mal angenommene 2,5 mm, die deutlich größere 1 Cent-Münze hat 1,67 mm) und Position der Münzen in der Fassung, ..., ...; in der Version 1a:

Bild

Ich hoffe, es ist zu erkennen was gemeint ist. Dummerweise mag mir die Forensoftware keine Bilder breiter 600 Pix abnehmen, und ich habe nun echt keinen Bock mehr, die einzelnen Ansichten auseinanderzupflücken. Bei Fragen oder falls noch Detailbilder gewünscht sind: Einfach fragen.
In der Version 1b könnte das ganze Innenteil um 90° gedreht werden, die Drehachse stände vertikal, die Schlitze für die Münzen horizontal.
Werkzeug zum Entnehmen der Münzen ist in beiden Fällen nicht erforderlich.

In der Version 2a ... :

Bild

... würde die Drehfassung von der Schiene eingespannt und seitlich nur soweit überdeckt, dass die Schlitze für die Münzen zu sind. Die lägen hier, wie die Drehachse, horizontal. Zum Entnehmen der Münzen müsste mit einem einfachen Werkzeug die Schiene einige Millimeter-Bruchteile (im elastischen Bereich, ohne zu verbiegen) aufgespannt und die Fassung herausgenommen werden.
Eine unter gewissen (hier immer noch unbekannten) Voraussetzungen denkbare Version 2b sähe äußerlich genauso aus und bedürfte keines Werkzeugs für die Entnahme der Münzen. Aber wie oben erwähnt einen erheblichen Aufwand an Rechnerei (so man denn Daten hat) und feinmechanischer Fummelei bei der Fertigung. Angedeutet habe ich's oben, weiteres erspare ich mir jetzt.

@ urne: Wie Eingangs erwähnt, werde ich so ein Teil nicht bauen. Solltest Du noch Interesse haben und Dir eines der obigen Prinzipien (nein, das sind keine Design-Beispiele, nur Funktionszeichnungen, aber wie Tilo schon sagte, bedingt die Funktion natürlich teilweise das mögliche Design) zusagen, kannst Du ja mal die Fachleute fragen, ob die das auch für machbar halten und Dir im Rahmen Deines Budgets fertigen mögen. So long!


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